und sei­ner aktu­el­le Ver­wen­dung im Kon­text neu­rech­ter Demons­tra­tio­nen

Ein Gast­bei­trag auf t-online.de von Robert Feus­tel

Seit Pegi­da in Dres­den für Wir­bel sorgt, hat der wohl wich­tigs­te Slo­gan von 1989 “Wir sind das Volk” im Osten wie­der Kon­junk­tur. Wenn ihn gegen­wär­tig Rechts­po­pu­lis­ten im Chor mit Neo­na­zis skan­die­ren wie unlängst in Chem­nitz zu beob­ach­ten, schla­gen sie gleich meh­re­re Flie­gen mit einer Klap­pe.

Sie erin­nern asso­zia­tiv an die Wen­de, also an einen Kon­flikt zwi­schen einem ent­rech­te­ten Volk und einem dik­ta­to­ri­schen Staat. Die aktu­el­le Ver­wen­dung des Spruchs deu­tet also eine Dring­lich­keit an, die jener von damals in nichts nach­ste­he. Die Bun­des­re­pu­blik sei wie das SED-Regime oder schlim­mer und müs­se gestürzt wer­den. Wei­ter­le­sen

Frisch erschie­nen:

Der dop­pel­te Popu­lis­mus. Kon­tu­ren eines schwie­ri­gen Begriffs
In: Ber­li­ner Debat­te Initi­al 2018 (2)
von Robert Feus­tel, Peter Besche­rer

Der Bei­trag dis­ku­tiert den Begriff des „Popu­lis­mus“ und des­sen ana­ly­ti­sche Treff­si­cher­heit. Anhand der Unter­schei­dung zwi­schen Poli­tik und dem Poli­ti­schen wird gezeigt, dass Popu­lis­mus zunächst eine urde­mo­kra­ti­sche Ges­te gegen die zuneh­men­de Ent­po­li­ti­sie­rung der Poli­tik dar­stellt, die auf Öff­nung for­ma­li­sier­ter demo­kra­ti­scher Ver­fah­ren zielt. Im all­täg­li­chen Sprach­ge­brauch meint Popu­lis­mus hin­ge­gen meist eine „arche-poli­ti­sche“ Schlie­ßung des Fel­des der Poli­tik. Die Auto­ren wer­ben für eine Schär­fung des Popu­lis­mus­be­griffs, um reak­tio­nä­re und natio­na­lis­ti­sche Posi­tio­nen und Pro­gram­me nicht mit einem Impuls der Demo­kra­ti­sie­rung zu asso­zi­ie­ren, dem sie fern­ste­hen.

Link zur Zeit­schrift

Im Arti­kel in der taz vom 02.01.2017 heißt es: “Aber viel­leicht rüt­telt ja noch ein Argu­ment die Genos­sen aus dem Tief­schlaf: Bis­her ist es nicht auto­ma­tisch die AfD, die in den Groß­städ­ten die Stim­men der Ver­dräng­ten ein­sam­melt. Doch wenn sich die eins­ti­ge Mie­ter­par­tei SPD nicht mehr um das The­ma Woh­nungs­not küm­mert, könn­te die Stim­mung schnell kip­pen.”

Wei­ter lesen auf www.taz.de

Gen­der­for­sche­rin Ammicht Quinn erklärt, war­um vie­le jun­ge Frau­en den Femi­nis­mus für über­holt hal­ten und dann doch wie­der auf alte Rol­len­mus­ter zurück­ge­wor­fen wer­den.

Frau Pro­fes­sor Ammicht Quinn, wer in Deutsch­land das Wort „Femi­nis­mus“ hört, sieht Ali­ce Schwar­zer vor sich. Ist das gut oder schlecht für die Frau­en­be­we­gung?
Ohne Ali­ce Schwar­zer sähe die femi­nis­ti­sche Land­schaft in Deutsch­land und dar­über hin­aus anders aus, und des­halb spricht es für ihre wirk­lich ein­zig­ar­ti­ge Rol­le, dass sie als „die“ Femi­nis­tin mit dem Femi­nis­mus gleich­sam iden­ti­fi­ziert wird. Gleich­zei­tig sage ich: Der Femi­nis­mus besteht von je her aus Kon­tro­ver­sen, und die muss man aus­tra­gen – ob mit oder gegen Ali­ce Schwar­zer.

wei­ter lesen auf www.fr.de

Seit Novem­ber 2017 hat das Pro­jekt PODESTA sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men. Am 1. Dezem­ber 2017 gab es nun das offi­zi­el­le Kick-off-Mea­ting. Wir freu­en uns, bald hier die ers­ten Zwi­schen­stän­de und Befun­de ver­öf­fent­li­chen zu kön­nen.