Frisch erschie­nen:

Der dop­pel­te Popu­lis­mus. Kon­tu­ren eines schwie­ri­gen Begriffs
In: Ber­li­ner Debat­te Initi­al 2018 (2)
von Robert Feus­tel, Peter Besche­rer

Der Bei­trag dis­ku­tiert den Begriff des „Popu­lis­mus“ und des­sen ana­ly­ti­sche Treff­si­cher­heit. Anhand der Unter­schei­dung zwi­schen Poli­tik und dem Poli­ti­schen wird gezeigt, dass Popu­lis­mus zunächst eine urde­mo­kra­ti­sche Ges­te gegen die zuneh­men­de Ent­po­li­ti­sie­rung der Poli­tik dar­stellt, die auf Öff­nung for­ma­li­sier­ter demo­kra­ti­scher Ver­fah­ren zielt. Im all­täg­li­chen Sprach­ge­brauch meint Popu­lis­mus hin­ge­gen meist eine „arche-poli­ti­sche“ Schlie­ßung des Fel­des der Poli­tik. Die Auto­ren wer­ben für eine Schär­fung des Popu­lis­mus­be­griffs, um reak­tio­nä­re und natio­na­lis­ti­sche Posi­tio­nen und Pro­gram­me nicht mit einem Impuls der Demo­kra­ti­sie­rung zu asso­zi­ie­ren, dem sie fern­ste­hen.

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