Peter Besche­rer und Robert Feus­tel sind Mit­her­aus­ge­ber des druck­fri­schen Sub\urban-Hefts “Stadt von Rechts?” Ent­hal­ten sind vier Arti­kel und eine aus­führ­li­che Debat­te zur Fra­ge, ob und wenn ja wie mit Rech­ten zu for­schen sei. Außer­dem gibt es Maga­zin­bei­trä­ge und Rezen­sio­nen. Und das schöns­te ist: Das alles ist frei zugäng­lich, als HTML und PDF: zeitschrift-suburban.de

Die­se Fra­ge rich­te­te eine Tagung im Haus der Kul­tu­ren der Welt (Ber­lin) im Janu­ar 2019 nicht nur an das Design, son­dern auch an ande­re Ansatz­punk­te gesell­schaft­li­cher Gestal­tung, die das Bau­haus zusam­men­ge­dacht hat, wie Archi­tek­tur, Kunst und Bil­dung.
Gise­la Macken­roth dis­ku­tier­te im Aus­tausch von Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Achi­tek­tur und Stadt­pla­nung gegen­wär­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen der Stadt­ent­wick­lung und Woh­nungs­po­li­tik:

Hier geht es zum Video.

Vor Ort hat der auto­ri­tä­re Popu­lis­mus wenig zu bie­ten,
Zustim­mung fin­det er trotz­dem.

von Peter Besche­rer
Als „Rache der Dör­fer“ hat der Ber­li­ner Eth­no­lo­ge Wolf­gang
Kaschu­ba die Erfol­ge des Rechts­po­pu­lis­mus in den demo­gra-
phisch und öko­no­misch abge­häng­ten länd­li­chen Regio­nen
bezeich­net. Städ­te dür­fen jedoch nicht als immun gel­ten;
gera­de in peri­phe­ren Quar­tie­ren erreich­te die Zustim­mung zur
AfD bei der Bun­des­tags­wahl 2017 teils höhe­re Wer­te als im
Lan­des­durch­schnitt.

Hier geht es zum Heft (dort Sei­te 66–67)

Right wing popu­list lan­guage doesn’t speak to rea­son. It plays with emo­ti­ons and ste­reo­ty­pes, with the pur­po­se of streng­the­ning the dif­fe­ren­ces bet­ween the empha­tic “us” and the stran­ger. Hence, it is most­ly impos­si­ble to out-argue them. We have to find other ways of dealing with right-wing dem­ago­gue com­mu­ni­ca­ti­on pat­terns.

Hier geht es zum Bei­trag von Robert Feus­tel in der Pro­gres­si­ve Post

 

Die staat­li­che Woh­nungs­po­li­tik sei über Jahr­zehn­te ver­nach­läs­sigt wor­den, sagt Chris­ti­ne Han­ne­mann. Beim Woh­nen gehe es aber um die Exis­tenz, so die Sozio­lo­gin. Die Men­schen hät­ten das Gefühl, dass ihre grund­le­gen­den Lebens­zu­sam­men­hän­ge nicht gestal­tet wer­den.

Inter­es­san­tes Inter­view beim Deutsch­land­funk Kul­tur.

und sei­ner aktu­el­le Ver­wen­dung im Kon­text neu­rech­ter Demons­tra­tio­nen

Ein Gast­bei­trag auf t-online.de von Robert Feus­tel

Seit Pegi­da in Dres­den für Wir­bel sorgt, hat der wohl wich­tigs­te Slo­gan von 1989 “Wir sind das Volk” im Osten wie­der Kon­junk­tur. Wenn ihn gegen­wär­tig Rechts­po­pu­lis­ten im Chor mit Neo­na­zis skan­die­ren wie unlängst in Chem­nitz zu beob­ach­ten, schla­gen sie gleich meh­re­re Flie­gen mit einer Klap­pe.

Sie erin­nern asso­zia­tiv an die Wen­de, also an einen Kon­flikt zwi­schen einem ent­rech­te­ten Volk und einem dik­ta­to­ri­schen Staat. Die aktu­el­le Ver­wen­dung des Spruchs deu­tet also eine Dring­lich­keit an, die jener von damals in nichts nach­ste­he. Die Bun­des­re­pu­blik sei wie das SED-Regime oder schlim­mer und müs­se gestürzt wer­den. Wei­ter­le­sen